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Artikel vom 18.10.2018

Reparaturen am Moorerlebnispfad im Pöllwitzer Wald

Im Rahmen der Unterhaltungspflicht des Moorerlebnispfades werden Reparaturarbeiten notwendig. Infolge der Überbeanspruchung durch die Nutzer ist die Station zur Simulation "Betreten des Moorbodens" nicht mehr nutzbar. Hier ist es notwendig, das begehbare Netz durch ein belastbareres Drahtnetz zu ersetzen. Weiterhin wird die Baumscheibe mit Informationen zu Ereignissen während der Lebenszeit des Baumes im Aussichtturm mit einer Plexiglasscheibe geschützt. Die Trägerplatten von Informationstafeln müssen aufgrund von Verschleiß ausgetauscht sowie weitere Kleinreparaturen ausgeführt werden. Der Auftrag hat einen Wert von 3.155,09 €. Der erste Abschnitt des Pfades mit Aussichtsturm wurde 2013 fertig gestellt. Abschnitt zwei konnte 2015 eröffnet werden. Die im Naturraum Vogtland gelegene DBU-Naturerbefläche Pöllwitzer Wald ist geprägt durch großflächige Fichten- und Kiefernwälder sowie trockene Heiden, Übergangs- und Schwingrasenmoore sowie den Moorbirkenwald und naturnahe Fließgewässer. Seit 2013 ist die gemeinnützige Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das DBU Naturerbe, verantwortlich für die ehemals militärisch genutzte, rund 1.900 Hektar große Fläche. Neben naturschutzfachlichen Zielen, wie dem Umbau nadelholzdominierter Bestände in naturnahe Laubmischwälder sowie das Optimieren des Mosaiks von Feuchtlebensräumen, will die DBU-Tochter die Fläche als Teil des Nationalen Naturerbes erlebbar machen. „Es freut uns, dass wir mit dem Moorerlebnispfad eine Plattform für Naturerlebnisse schaffen. Die neuen Podeste speziell für Kinder geben unseren Besuchern einen tollen Einblick in diesen wertvollen Lebensraum“, sagt Prof. Dr. Werner Wahmhoff, fachlicher Leiter des DBU Naturerbes. Das DBU Naturerbe unterstützt die Erweiterung des Moorerlebnispfades mit zehn Podesten im Wert von knapp 7.000 Euro, von denen unsere kleinen Besucher leichter einen Blick auf die Naturerbefläche werfen können. Die Stiftungstochter ist im Rahmen des Nationalen Naturerbes verantwortlich für bundesweit 71 DBU-Naturerbeflächen. Auf den insgesamt rund 70.000 Hektar – größtenteils ehemalige Militärflächen – werden offene Lebensräume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten durch Pflege bewahrt, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten.