Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Volltextsuche

Fotoalbum
Orte/Ortsteile Karte anzeigen
Facebook Fanseite
Ausstellungen

08.04.2018 - 31.12.2018 Dr. Ferdinand Schröder. Karikaturist und Abgeordneter des Paulskirchenparlamentes aus Zeulenroda

Ferdinand Schröder: Rundgemälde von Europa im August MDCCCXLIX.

Pünktlich zu seinem 200. Geburtstag ehrt das Städtische Museum Zeulenroda einen bedeutenden Sohn der Stadt: Ferdinand Schröder. Wenngleich nur wenige mit dessen Namen Konkretes in Verbindung bringen, ist sein Werk doch omnipräsent. Schröder, geboren am 8. April 1818 in Zeulenroda, zählte um die Mitte des 19. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Karikaturisten im deutschsprachigen Raum. Seine bekanntesten politischen Zeichnungen – das „Rundgemälde von Europa im August MDCCCXLIX“ sowie „Wat heulste´n kleener Hampelmann“ – zählen zu den wichtigsten Karikaturen der Revolution von 1848/49 und sind auf der ganzen Welt bekannt. Bis heute finden sie Verwendung bei der Darstellung der damaligen historischen Ereignisse. Ob Fachzeitschrift oder Schulbuch – überall bedient man sich Schröders Karikaturen ob ihrer Treffsicherheit. Doch nicht nur seine politischen, auch Schröders humoristische Zeichnungen mitsamt entwaffnend ironischer Texte sind von großem Wert und mit den Arbeiten von Wilhelm Busch, dem Erfinder von „Max und Moritz“ und von „Die fromme Helene“, von Heinrich Hoffmann, dem Vater des „Struwwelpeter“, oder dem „Milljöh“ von Heinrich Zille vergleichbar und ebenbürdig. Mehr noch: Neben seinem genialen zeichnerischen Schaffen war Ferdinand Schröder auch ein politisch handelnder Mensch. Als Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung zählte der Zeulenrodaer zu den Mitgliedern des ersten frei gewählten Parlamentes auf deutschem Boden. Auch dem Stuttgarter Rumpfparlament von 1849 gehörte er an. Zur selben Zeit bewegte er auch seine Heimatstadt und gründete dort den deutschnational gesinnten „Vaterlandsverein“. Als Mitgestalter der Zeulenrodaer Stadtordnung von 1849 war darüber hinaus maßgeblich daran beteiligt, den lokalen Aufbruch vom Mittelalter in die Neuzeit einzuleiten. Schröders Tod am 24. Januar 1857 beendete sein künstlerisches Schaffen und politisches Wirken viel zu früh. Nachdem der Großteil seiner Originalwerke in ganz Deutschland zerstreut war, konnte die Stadt Zeulenroda während der 1930er Jahre und 1999 hunderte Zeichnungen Schröders zurückerwerben. Seitdem befindet sich die umfassendste Ferdinand-Schröder-Sammlung im Städtischen Museum Zeulenroda. Eine Auswahl Schröders wichtigster Arbeiten ist dort ab dem 8. April zu sehen. Höhepunkt der Exposition dürfte zweifelsohne das „Rundgemälde Europas im August MDCCCXLIX“ sein, das erstmals einer breiten Öffentlichkeit im Original präsentiert wird.

01.12.2018 - 06.01.2019 Weihnachtsaustellung " Zeitreise"

Wie wurde Weihnachten um 1890 bei der Zeulenrodaer Familie Ferdinand Schopper in der Aumaischen Straße begangen? Was lag Weihnachten 1905 oder 1960 auf den Gabentischen? Welches Spielzeug brachte der Weihnachtsmann den Kindern um 1985? Diese und viele weitere Fragen werden den Besuchern ab dem 1. Advent im Städtischen Museum beantwortet. Denn anders als sonst befindet sich die Weihnachtsausstellung nicht im Erdgeschoss, sondern durchzieht das gesamte Haus und versetzt es in eine ganz besonders gemütliche Stimmung. In der diesjährigen Weihnachtsausstellung werden vier ausgesuchte Stilzimmer aus der Zeit zwischen 1890 und 1985 in weihnachtlichem Glanze erstrahlen. Dazu wird passender historischer Weihnachtsbaumschmuck, werden Adventskränze, Lichterbögen und Spielzeug aus den schier endlosen Magazinen des Museums hervorgezaubert und viele Stücke davon der Öffentlichkeit erstmals präsentiert. Mit dieser Ausstellung soll den Gästen die Bedeutung des christlich-abendländlichen Weihnachtsfestes und der kulturhistorische Wert des Städtischen Museums Zeulenroda vermittelt werden. Denn: Der Schmuck ist durchweg original! Die Ausstellung ist bis zum 6. Januar 2019 zu sehen. Auf Anfrage sind Führungen möglich

13.01.2019 – 24.02.2019 Andreas Werner Malerei

Gespräch in großer Runde

Bildermachen ist für Andreas Werner kein „Ausgleichssport” zum Beruf oder gar nur ein „Zeitvertreib”. Es ist seine eigene Art, sich auszudrücken. Seine Arbeiten - Landschaften, Portraits, Gedankenbilder – wachsen meist über Wochen langsam an der Staffelei heran. Die Frage „Was will der Maler mit dem Bild sagen?” hält Werner für falsch und zu plakativ formuliert. Vielmehr ist er der Überzeugung, dass unser Denken im wesentlichen von der Sprache bestimmt ist und Bilder dem Betrachter zunächst einmal etwas zeigen müssen. In der bildenden Kunst, so meint der Maler selbst, sei viel Raum für Nicht-Sagbares. Trotzdem sollen seine Bilder auch zum kritischen Denken anregen. Vom 13. Januar bis zum 24. Februar 2019 sind mehr als 60 Arbeiten – Acryl-und-Öl-Bilder – von Andreas Werner im Städtischen Museum Zeulenroda zu sehen. Werner wurde 1958 in Zeulenroda geboren, lebt heute aber in der Nähe von Zwickau. Er sagt, seine Bilder sind „gegen-ständlich”, aber auch „für-etwas-ständlich”, viele Bildgedanken - so hofft er - „ver-ständlich“. Und wenn seine Bilder im Betrachter etwas bewegen, Emotionen hervorrufen und zum Nachdenken anregen, dann ist für ihn als Bildermacher etwas Wichtiges erreicht. HINGEHEN! ANSCHAUEN!