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Artikel vom 06.06.2019

Proben wie die Großen

Jugend der Zeulenrodaer Feuerwehr war 24 Stunden in Bereitschaft

Monatelang freuten sich die Kinder und Jugendlichen der Zeulenrodaer Feuerwehr auf das vergangene Wochenende. Eine 24-Stundenschicht absolvierten sie von Samstag Früh bis Sonntag Vormittag und erlebten Übungen und Kameradschaftlichkeit. Bei der Übung wurde für die Jugend simuliert, wie es in einen Berufsfeuerwehrtag zugeht. Es gab praktische Ausbildungen mit Grundübungen der Gruppe, eine Funkausbildung sowie im Feuerwehrdeutsch „Knoten und Bunde“ in der Binsicht. Anschließend ging es an die Tscherlichbrücke wo Waldbrandübungen absolviert wurden. Dafür wurde der Triebesbach angestaut, um von dort das Wasser für die Löschung anzusaugen. Nach den schwitzigen Einsätzen im Sonnenschein, stand gemeinsames Kaffeetrinken auf dem Programm, denn Zusammenhalt ist das A und O im Team. Dann wurde es wieder ernst. Um 17 Uhr fand im AWO Pflegeheim „Zum Stausee“ ein operativ taktisches Studium statt, bei dem die Jugendlichen bei einem Rundgang im Gebäude auf Gefahrenquellen hingewiesen wurden. Auf dem Gelände der Mehlaer "Umwelt" Entsorgungs- und Straßenservice GmbH, wurde ein Lagerplatzbrand mit Rauchkörpern simuliert, den es schnell zu löschen galt. Gleichzeitig wurde damit die Wasserversorgung für den Ernstfall getestet. 16 Kinder, davon 11 Jungs und 5 Mädchen im Alter von 9 bis 16 Jahren, lernten für die Zukunft und gaben alles um gute Feuerleute zu sein. Das Ausbilder- und Betreuerteam bestand aus 14 Kameradinnen und Kameraden, die sich ehrenamtlich für die Jugendlichen und damit für die Sicherheit der Stadt engagierten. Zum Abend gab es noch eine Runde Dienstsport mit einer Mischung aus Handball, Volleyball und Fußball. Die Nacht verbrachten die Kinder, Jugendlichen und Betreuer im Gerätehaus. Sonntag 8 Uhr gab es überraschend eine Abschlussübung, bei der ein Gartenlaubenbrand simuliert wurde in der Gartenanlage „Frohe Zukunft“. Nach dieser Übung musste das Gerätehaus wieder auf Vordermann gebracht werden und es stand eine Auswertung auf dem Plan. Jugendwart Silvio Knorr zog zusammen mit seiner Wehrleitung, den Betreuern und der Stadtbrandmeisterei eine sehr positive Bilanz. „Alles lief gut und die Jugendlichen haben sich sehr professionell verhalten“.

Foto: Steffen Mauch