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Artikel vom 17.11.2019

Volkstrauertag in Zeulenroda-Triebes

Am Sonntag erklangen auf dem Triebeser Friedhof um 10 Uhr Posaunenklänge. Der Triebeser Posaunenchor leitete damit einen ganz besonderen Vormittag ein, an dem der Toten gedacht werden sollte. Bürgermeister Nils Hammerschmidt erinnerte als erster Redner an die schlimmen Zeiten der zwei Weltkriege und daran, dass die Zeitzeugen immer weniger werden. Der Volktrauertag ist für ihn kein verstaubtes Ritual aus der Vergangenheit, sondern ein Gedenken aller Menschen, die Tod, Folter und Leid erdulden mussten und auch in der Gegenwart leiden müssen. Er mahnte, dass Unzufriedenheit kein Grund für Rassismus und dumpfen Fremdenhass sein sollte und forderte jeden einzelnen auf, für ein Miteinander einzutreten und aus der Vergangenheit zu lernen, denn es gäbe keine Alternative zu Frieden. Pfarrer Debus war dankbar für so einen Gedenktag, denn der Mensch erinnere sich nicht gern an schreckliche Dinge. „Nur wenn wir uns erinnern, hilft das unseren Alltag zu verbessern“, war sein Statement, denn schon zum ersten Volkstrauertag wurde im Deutschen Reichstag in einer Rede zur Liebe aufgerufen. „Liebe ist nicht naiv, sondern wichtig. Die Kraft die wir haben, sollten wie einsetzen für die Liebe“, war sein Fazit. Oberstleutnant Jens Bickel erinnerte an den Überfall auf Polen vor 80 Jahren und wie damit das Leid in allen Ländern begann. Für ihn ist es ein Wunder, dass nach dem Grauen, was von vielen Seiten ausging, jetzt so viele Freundschaften über Nationen hinweg entstehen.

Der Triebeser Ortsteilbürgermeister Axel Wagner (CDU) legte zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Nils Hammerschmidt (Pro Region), einen Kranz zu Ehren der Toten nieder. Ihnen folgten Martina Slansky für die Stadtratsfraktion Thüringer Vogtland/SPD/FDP, Hartmut Strobel für die CDU sowie vier Kameraden vom Kreisverbindungskommando der Bundeswehr Landkreis Greiz.