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Ausstellungen

»Vanitas Deluxe«

Einzelausstellung

Rainer Marofke, Grafik und Malerei

»Vanitas Deluxe« – Städtisches Museum Zeulenroda,

Samstag, 26. März – Sonntag, 5.Juni 2022

Das Städtische Museum Zeulenroda zeigt eine umfassende und repräsentative Werkschau des

künstlerischen Schaffens von Rainer Marofke. Der Zeulenrodaer widmet sich neben seiner Arbeit als Grafik- und Kommunikationsdesigner auch intensiv der bildenden Kunst. So war er seit 2010 auf der Kunstmesse »artthuer« des Verbandes der bildenden Künstler Thüringens vertreten. Im Jahr 2021 wurde er, nach der Präsentation seiner Werke vor einer Fachjury, in diesen Künstlerverband aufgenommen. Für ihn, nach eigener Aussage, Anerkennung und Bestätigung seiner künstlerischen Arbeit. So zeigt die Ausstellung einen Überblick seines bisherigen Schaffens. Ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung sind großformatige Grafitzeichnungen auf grundiertem Karton mit Landschaftsmotiven. Durch die Besonderheit dieser Technik spricht der Künstler selbst gern von „Grafitmalerei“. Die Arbeiten beeindrucken mit ihrem Nuancenreichtum an Tonwerten, Texturen und grafischen Spuren,  durch die Kombination von im Detail abstrakter Zeichnung und dennoch naturalistischer Bildwirkung in der Gesamtheit. Im formalen Gegensatz dazu stehen die kleinformatigen Radierungen. Diese sind in klassischer Ätztechnik mit Aquatinta ausgeführt. Hier zeigt sich der Künstler als filigraner und detailverliebter Zeichner. Die Grafiken zeigen Stilleben mit Fundstücken aus der Natur, welche das aus der Kunstgeschichte bekannte Vanitas-Motiv auf eigene Art neu interpretieren. Ergänzt wird die Ausstellung mit Ölgemälden, Aquarellen und Pastellzeichnungen, weil »der Grafiker es doch nicht lassen kann, auch mit Farbe zu arbeiten«, sagt Rainer Marofke über sich amüsiert. Der Farbakzent bekommt dem Gesamteindruck der Ausstellung gut. Diese abwechslungsreiche Ausstellung zeigt die künstlerische Seite des Zeulenrodaer »Werbemannes «, welche einigen vielleicht noch unbekannt ist.

Das Museumsquiz für Kinder

Nehmen Sie sich doch einmal die Zeit für unser Museumsquiz und begeben sich auf eine Reise durch die Zeulenrodaer Stadtgeschichte. Es gibt so viel im Städtischen Museum Zeulenroda zu entdecken, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Doch mit einem Rätselbogen in der Hand wird für Kinder der Einblick ins Museum nicht nur spannender, sondern auch leichter. Zwölf Suchbilder verlocken zum Stöbern in den verschiedenen Ausstellungsbereichen des Museums, wie der stadtgeschichtlichen Ausstellung, den zahlreichen Stilzimmern, dem Uhrenkabinett, der Gemäldeausstellung und natürlich auch dem Friedrich-Reimann-Zimmer. Das Museumsquiz gestaltet sich als eine Zeitreise in das frühere Leben der Menschen in Zeulenroda. Vieles von dem, was sich entdecken lässt, war einstmals völlig anders als heute.

Städtisches Museum Zeulenroda- das Kleinod in der Aumaischen Straße

Das Städtische Museum Zeulenroda befindet sich seit 1927 in einem ehemaligen Wohnhaus des Strumpfwarenverlegers und Kommerzienrates Ferdinand Schopper. Baustil und Inneneinrichtung des 1888 errichteten Gebäudes repräsentieren den Historismus. Der Grundstock für die Sammlung des Städtischen Museums wurde bereits 1903 vom damaligen Oberbürgermeister Paul Lemcke gelegt. Die Dauerausstellung führt den Besucher durch die regionale Geschichte seit der Gründung des Ortes um 1150 und der Verleihung des Stadtrechtes 1438 bis in die Moderne. Vorgestellt werden die für die Stadt typischen Gewerke und Industrien. Bedeutendster Sammlungsbestand sind die von Zeulenrodaer Firmen hergestellten Möbel. Diese entstammen dem Zeitraum von um 1830 bis etwa 1985 und repräsentiert ansprechende Beispiele der Wohnarchitektur von der Zeit des Biedermeier, des Historismus, des Jugendstils bis in die Jahre der späten DDR vor. Gezeigt werden sowohl Einzelstücke als auch vollständig eingerichtete Salons und ganze Zimmer.