Stadt Zeulenroda-Triebes (Druckversion)

So spielte der Osten: Spielzeug aus der Zeit von 1946 bis 1989

28. November – 27. Februar 2022

Hörspiele von Herrn Fuchs und Frau Elster, elektrisch angetriebene Traktoren oder Indianer-, Ritter- und Soldatenspielfiguren, Metallbaukästen, Märchenschallplatten und Schlafaugenpüppchen – die Spielzeuglandschaft der ehemaligen DDR hatte einiges zu bieten. Die neue Sonderausstellung präsentiert ein unglaublich breites Spektrum von Spielzeugen aus der Zeit von 1946 bis 1989. Dabei wird ein Überblick über die diversen Spielzeughersteller und deren Geschichte gegeben. Im Mittelpunkt stehen aber die Spielzeuge aus fünf Jahrzehnten. Diese Spielzeuge wurden geliebt, belächelt und manchmal auch verteufelt. Viele davon sind bereits in Vergessenheit geraten, andere wiederum bis heute ungeheuer präsent. Die aktuelle Ausstellung will die jung gebliebenen Gäste in die eigene Kindheit entführen und heutigen Kindern das Spielzeug der Eltern und Großeltern nahebringen. Und vielleicht zeigt sie auch, dass man bereits vor der Digitalisierung der Kinderzimmer hervorragend – vielleicht sogar besser – spielen konnte. Eine Ausstellung für die ganze Familie!

Das Museumsquiz für Kinder

Nehmen Sie sich doch einmal die Zeit für unser Museumsquiz und begeben sich auf eine Reise durch die Zeulenrodaer Stadtgeschichte. Es gibt so viel im Städtischen Museum Zeulenroda zu entdecken, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Doch mit einem Rätselbogen in der Hand wird für Kinder der Einblick ins Museum nicht nur spannender, sondern auch leichter. Zwölf Suchbilder verlocken zum Stöbern in den verschiedenen Ausstellungsbereichen des Museums, wie der stadtgeschichtlichen Ausstellung, den zahlreichen Stilzimmern, dem Uhrenkabinett, der Gemäldeausstellung und natürlich auch dem Friedrich-Reimann-Zimmer. Das Museumsquiz gestaltet sich als eine Zeitreise in das frühere Leben der Menschen in Zeulenroda. Vieles von dem, was sich entdecken lässt, war einstmals völlig anders als heute.

Städtisches Museum Zeulenroda- das Kleinod in der Aumaischen Straße

Das Städtische Museum Zeulenroda befindet sich seit 1927 in einem ehemaligen Wohnhaus des Strumpfwarenverlegers und Kommerzienrates Ferdinand Schopper. Baustil und Inneneinrichtung des 1888 errichteten Gebäudes repräsentieren den Historismus. Der Grundstock für die Sammlung des Städtischen Museums wurde bereits 1903 vom damaligen Oberbürgermeister Paul Lemcke gelegt. Die Dauerausstellung führt den Besucher durch die regionale Geschichte seit der Gründung des Ortes um 1150 und der Verleihung des Stadtrechtes 1438 bis in die Moderne. Vorgestellt werden die für die Stadt typischen Gewerke und Industrien. Bedeutendster Sammlungsbestand sind die von Zeulenrodaer Firmen hergestellten Möbel. Diese entstammen dem Zeitraum von um 1830 bis etwa 1985 und repräsentiert ansprechende Beispiele der Wohnarchitektur von der Zeit des Biedermeier, des Historismus, des Jugendstils bis in die Jahre der späten DDR vor. Gezeigt werden sowohl Einzelstücke als auch vollständig eingerichtete Salons und ganze Zimmer.

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