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Artikel vom 11.05.2020

Neues Bau-Projekt in der DSF

Anfang Mai trafen sich Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft, Vertreter von „vida. Die Pflege“ und Bürgermeister Nils Hammerschmidt, um Informationen über das geplante Bauprojekt in der Straße der DSF der Presse bekannt zu geben. Geplant ist, dass an der oberen Blockreihe der DSF, die in den 70iger Jahren erbaut wurde, ein barrierearmer Umbau erfolgen soll. Die als ein langer Block wirkenden Wohneinheiten, sollen in Zukunft optisch geteilt wirken, in dem 2 Eingänge weggerissen werden. An der Trennungsstelle soll ein neuer schöner Weg und aufwertender Freiraum entstehen. Die Mieter der betreffenden Eingänge wurden über das geplante Bauvorhanden bereits informiert und die Wohnungsbaugesellschaft bietet ihnen Unterstützung sowie andere Wohnungen zum Ausgleich an. Einige Mieter möchten nach der Sanierung gern in das neue Objekt zurückziehen und eine kleinere Wohnung nutzen. Einige sind Erstbezieher seit den 70igern Jahren, die Kinder aus dem Haus und die jetzige Wohnung zu groß. Andere Mieter haben sich bereits eine andere Wohnungsmöglichkeit gesucht und der Umzug wird von der Wohnungsbaugesellschaft finanziell unterstützt. Das Besondere am Umbau ist, dass in das Erdgeschoss eine Tagepflege einziehen wird. Diese soll von „vida. Die Pflege“ aus Zeulenroda-Triebes betrieben werden. Geschäftsführerin und Krankenschwester Vicki Palm zeigte sich begeistert von dem Bauprojekt zusammen mit Geschäftspartner Daniel Friebe, der Kaufmann im medizinischen Bereich ist. Seit fast 4 Jahren sind die beiden mit ihrem Pflegedienst in Zeulenroda-Triebes unterwegs und beschäftigen derzeit 22 Angestellte. Sie beobachten, dass immer mehr ältere Leute vereinsamen. Ihnen fehlt die Abwechslung und der soziale Kontakt, weshalb sie das Modell der Tagespflege im Erdgeschoss optimal finden und dem entgegenwirken wollen. Beide sind durch einen Zufall nach Zeulenroda-Triebes gekommen und haben sich in die Stadt und die wunderschöne Natur verliebt. Sie sind überzeugt, dass auch Menschen aus angrenzenden Regionen und Bundesländern in die Doppelstadt ziehen würden, weil hier günstige und zu gleich naturnahe Wohnmöglichkeiten sehr attraktiv sind. Frank Kruwinnus,Geschäftsführerder Wohnungsbaugesellschaft und Oliver Bonde, Teamleiter Wohnungswirtschaft, informierten die Presse über die umfangreichen Planungen, die schon lange in Arbeit sind. 20 Wohnungen werden abgerissen und alle neuen Wohnungen werden mit einem Französischen Balkon ausgestattet. Durch die Umgestaltung der Grundrisse werden 33 neue Wohnungen entstehen, alles 2-und 4-Raumwohnungen. Neben den Französischen Balkons an jeder Wohnung, sind größere Begegnungsbalkons geplant. Im Herbst sollen die Ausschreibungen beginnen und bis Januar 2021 die Auszüge vollzogen sein. Im Februar soll der Abriss beginnen. Erstbezug ist für Juni/Juli 2022 geplant, vorausgesetzt, dass durch Corona kein Verzug entsteht. Es sind ausschließlich soziale Mieten vorgesehen, denn es soll etwas Schönes für die Mieter entstehen, was bezahlbar und zugleich für die Doppelstadt ein großer Gewinn ist. Dieses Bauprojekt ist das erste seiner Art für die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Zeulenroda mbH und die Blöcke sind in einem sehr guten Zustand für ihr Alter, was die Umbaukosten verringert. Es wird auch technisch für die Zukunft gebaut, denn alles soll auf dem neusten Stand sein, so dass auch Videokonferenzen bei der Sprechstunde  sowie zu privaten Zwecken möglich sind. Fragen zu den geplanten Wohnungen beantwortet das Team der Wohnungsbaugesellschaft gern per Telefon 036628/989-0.