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Artikel vom 09.09.2020

„Kinder, wie die Zeit vergeht“

„Kinder, wie die Zeit vergeht“

Fünf Fragen an ehemalige Musikschüler

Seit nunmehr 36 Jahren wird in der Städtischen Musikschule „Fritz Sporn“ Zeulenroda musiziert. Unzählig viele Kinder haben die Musikschule seitdem besucht. Inzwischen sind die ehemals kleinen Musikschüler längst den Kinderschuhen entwachsen. Wir fragen nach, welchen Weg die nunmehr Erwachsenen eingeschlagen haben.

Name:  Roswitha Dominic        Alter: 33 Jahre

Beruf: Lehrerin am Gymnasium für Musik und Mathematik
(evangelisches Gymnasium, Futurum Vogtland in Mylau)

                                                                 

  1. Wann hast du die Musikschule Zeulenroda besucht und welches Instrument/e hast du erlernt?

Ich habe die Musikschule Zeulenroda Ende 1999 besucht und habe dort die Querflöte kennen und lieben gelernt.

 
  1. Welche/r Lehrer/in hat oder haben dich begleitet?
 

Frau Anne Pfau hat mir die ersten Flötentöne beigebracht und mich in meinem ersten Jahr begleitet. Aufgrund ihrer damaligen Elternzeit bin ich nach dem ersten Jahr zur Musikschule in Greiz gewechselt und habe mich auf eine Aufnahmeprüfung am Musikgymnasium vorbereitet. 2001 bin ich dann vom Gymnasium in Zeulenroda auf das Musikgymnasium in Gera gewechselt.

 
  1. Was kommt dir spontan in den Sinn, wenn du an deine Musikschulzeit denkst?

Ich war einfach total fasziniert von meinem Instrument und habe mich sehr über die schnellen Fortschritte gefreut. Die Möglichkeit von Anfang an auch zu zweit oder im Ensemble zu spielen, waren eine große Bereicherung.

  1. Welche Rolle spielt die Musik oder das Musizieren heute in deinem Leben und was hast du aus dieser Zeit mitgenommen?

Die Musik und das Musizieren haben mich mein ganzes Leben begleitet. Neben einem wunderbaren Hobby, das für mich als Entspannung und Freizeitgestaltung dient, haben die Musik und das aktive Musizieren für mich auch im religiösen Kontext große Bedeutung. So bin ich auch jetzt noch aktiv bei unserer Kirchenmusik in der Neuapostolischen Kirche regional und überregional, sowie bei kirchlichen Projekten mit Orchestern oder auch im Zusammenhang mit Gospel- und moderner Lobpreismusik. Es ist eine unwahrscheinlich große Bereicherung in meinem Leben. So habe ich auch meinen Ehemann beim Musizieren in einem Projekt kennengelernt.

Da ich Musiklehrerin am Gymnasium bin, ist es für mich neben Hobby und Freizeit natürlich auch mein täglicher Begleiter während meiner Arbeit. Es ist großartig, die Begeisterung und Liebe zur Musik mit Schülern zu teilen und ihnen ein Stück davon mit auf den Weg zu geben.

  1. Was gibst du jungen Musikschülern mit auf den Weg?

Ein Instrument zu lernen ist eine große Bereicherung. Man sollte dabei aber niemals ungeduldig werden. Auch wenn das notwendige Üben in manchen Phasen sehr mühsam ist, so lohnt es sich sehr durchzuhalten. Je konsequenter und disziplinierter man übt, umso mehr Möglichkeiten eröffnen sich einem später, aus denen man schöpfen kann.