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Artikel vom 12.11.2020

Alt wie ein Bad

Palme der ersten Stunde im Waikiki wurde gefällt

Auch Palmen kommen in die Jahre. Mit Wehmut verfolgten Mitarbeiter der Badewelt Waikiki, wie das Forstunternehmen Prediger eine Palme der ersten Stunde nach 23 Jahren fällen musste. Die fast bis an die Decke ragende tropische Pflanze hatte seit einiger Zeit keine Blätter mehr und war abgestorben. Um Unfallgefahren zu vermeiden – im oberen Bereich war sie schon recht morsch – war sie zur Fällung vorgesehen. Nach aktuellen Feststellungen war zuletzt sogar Gefahr im Verzug. Da die Sicherheit der Gäste oberste Priorität hat, wurde sofort gehandelt.Bürgermeister Nils Hammerschmidt dazu: „Hier zeigte sich wieder, wie praktisch unser Alleinstellungsmerkmal, die fahrbare Kuppel ist. Nach dem Öffnen konnte die Technik direkt von außen eingesetzt werden, das Schadholz wurde effizient und sicher entfernt. Ich danke Sebastian Prediger für seinen schnellen Einsatz.“trotz herrlichen Sonnenscheins während der Arbeiten war es jahreszeitbedingt dann doch recht frisch im Erlebnisbereich. Durch den Lockdown mussten die Arbeiten nicht in die frühen Morgenstunden verlegt werden, um frierende Badegäste zu vermeiden. 

Hintergrund: Das Waikiki beherbergt insgesamt 70 tropische Großpflanzen, ca. 20 davon sind Palmen. Die Pflanzen sind in der Regel sehr langlebig. Jetzt hat es in kurzer Zeit gleich zwei Palmen erwischt. Vor zwei Wochen war ein kleineres Exemplar abgebrochen. Im Außenbereich haben wir sehr viele Bäume, die im Sommer Schatten spenden und aktuell die Natur bunt färben.