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Artikel vom 09.06.2021

Bleiglasfenster im Rathaussaal jetzt komplett

Am 10.Mai 2021 trafen sich die Vertreter der Zeulenroda-Triebeser Ortsteile zu ihrer turnusmäßigen Zusammenkunft. Der Einladende, Bürgermeister Nils Hammerschmidt, hatte schon vor Sitzungsbeginn eine Überraschung parat. Bekanntlich zieren Wappenschilder mit Motiven aus Zeulenroda-Triebes seit langem den Rathaussaal zu Zeulenroda. Den Anfang machte das Zeulenrodaer Wappen an zentralem Platz. Nachdem mit den Eingemeindungen seit Beginn der 90er Jahre die Zahl der Ortsteile stieg, kam die Idee auf, diese Ortschaften ebenfalls zu würdigen. Und Fensterflächen waren genügend vorhanden. Es folgten die Motive für Kleinwolschendorf, Leitlitz und Niederböhmersdorf. Hatten die Orte nicht alle ein geerbtes Wappen, nahm der beauftrage Glaskünstler Hartmut Wetzel aus Triebes Motive mit Wiedererkennungswert auf. Dazu griff er auf die Vorschläge und Anregungen der Ortsteilbürgermeister, Vorsitzenden der Ortsbeiräte und der Ortssprecher zu. Was da entstand ist ein absoluter „Hingucker“ und ein Höhepunkt bei den Rathausführungen, die natürlich in Coronazeiten erst einmal ausgesetzt sind. Einige Jahre später folgten Förthen, Läwitz, Pahren, Stelzendorf und Weckersdorf. Nach der Einigung auf ein Motiv beginnt der Künstler die farbigen Flachglasstücke zuzuschneiden, mit Bleiruten einzufassen und zu verlöten. Dies bedarf natürlich einer besonderen Kunstfertigkeit und Liebe zum Detail. Mit Triebes, das ein eigenes Wappen besitzt, kamen Mehla und Dörtendorf hinzu. Anfang des Jahres 2021 nahm man sich der noch fehlenden Ortsteile an und so stellte der Bürgermeister den Anwesenden die vorerst letzten Bleiglasfenster vor. Jetzt sind auch endlich Merkendorf mit Piesigitz, Silberfeld mit Quingenberg, Zadelsdorf, Arnsgün mit Büna, Bernsgrün mit Frotschau und Schönbrunn, sowie Pöllwitz mit Wolfshain und Dobia vertreten.

Es soll auch nicht außer Acht gelassen werden, dass die Ortsteilvertreter die Motive natürlich gemeinsam mit Bürgern, Vereinen und Ortschronisten auswählten. Dank aller Beteiligten kann man bei einer Besichtigung sowohl die Niederböhmersdorfer Windmühle, das Fachwerkhaus in Weckersdorf sowie den Bauerngeneral Georg Kresse von Dörtendorf wiedererkennen.