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Artikel vom 13.07.2021

Denkmalweihe vor 100 Jahren in Wolfshain

Bürger gedenken mit Kranzniederlegung

Vor genau 100 Jahren wurde im Juni 1921 in Wolfshain, im heutigen Ortsteil Arnsgrün-Bernsgrün-Pöllwitz der Stadt Zeulenroda-Triebes, ein Kriegerdenkmal feierlich eingeweiht. Zum Gedenken an diese Weihe machte sich am Mittwochnachmittag des 23. Juni 2021 Familie Haucke mit ihrem Sohn und den drei Enkelkindern mit einem Schleifenkranz und zwei bunten Blumensträußen auf den Weg zum Denkmal in Ortsmitte direkt an der Landesstraße 2346.

Das mit einem Eisenzaun umbaute Denkmal erinnert an die Gefallenen und Teilnehmenden im Weltkrieg 1914-1918.

Auf der Steinvorderseite sind die fünf Gefallenen namentlich angegeben, auf den beiden Seiten rechts und links die übrigen 25 Kriegsteilnehmer. Auf der Rückseite findet man die Beschriftung „Ihren im Weltkrieg 1914-1918 gebliebenen tapferen Söhnen – die Gemeinde Wolfshain“. Am Fuße des Denkmals befindet sich eine schwarze Steintafel mit der Inschrift „In Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges 1939-1949“. Der Stein wurde damals von der Deutschen Steinindustrie A. Vetter GmbH Eltman a.M. angeliefert, wobei der Plauener Architekt A. Bräutigam vermittelnd tätig war. Die Kosten beliefen sich auf 4.614,00 Mark und wurden ausschließlich aus Spenden finanziert. Gespendet wurden auch die beiden inzwischen 120 Jahre alten Lindenbäume, die das Denkmal an den Seiten einrahmen. Dazu kamen noch zwei weitere Buchenbäume, die vom Wolfshainer Hartmut Schröter vor 20 Jahren gepflanzt wurden. Für den pflegerischen Grasschnitt in und um das Denkmal sorgen die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes. Am erhaltenswerten Denkmal müssten aber die aufgrund der Jahre abgegangene schwarze Farbe auf den Namen erneuert werden.

Für Familie Haucke, die im Namen der Wolfshainer Bürgerinnen und Bürger an diesem Tag an die Denkmalweihe vor 100 Jahren gedachte, ist es nicht nur wichtig, dass die Erinnerung an diesen grausamen Krieg heute noch wachgehalten wird und so etwas nicht in Vergessenheit gerät, sondern dass auch die Kinder und Jugendlichen aus der Geschichte lernen und Friedenserziehung genießen.