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Brand auf Recyclinghof: Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Dauereinsatz


Am frühen Abend des 18.03.2026 wurden die Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda, sowie Stadt- und Kreisbrandmeister alarmiert. Die Meldung: brennendes Ödland. Noch vor Ausrücken der ersten Kräfte wurden aufgrund der starken Rauchentwicklung die Alarmstufe erhöht und weitere Kräfte nachalarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigten sich die Befürchtungen, es brannten ca. 3.000 Quadratmeter geschreddertes Recyclingmaterial auf einem Recyclinghof. Sofort wurden massive Löschmaßnahmen eingeleitet, doch diese zeigten nur wenig Wirkung da der Brand bereits zu weit fortgeschritten war. Aufgrund der Tatsache, dass der Brandrauch in Richtung Zeulenroda zog, wurde Zeitnah eine Warnung über die Warn-App Nina versendet. Anwohner wurden per Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Immer mehr Kräfte der Feuerwehr, aber auch des THW wurden alarmiert. Bis in die Morgenstunden des 19.03.2026 waren über 120 Kräfte im Einsatz. Die Löschmaßnahmen zeigten langsam Wirkung, doch die Gefahr durch den Brandrauch bestand noch immer. Benachbarte Betriebe mussten am Donnerstag die Produktion einstellen, Mitarbeiter mussten den verqualmten Bereich verlassen. Mit mehreren Baggern und Radladern begannen die Kräfte das Brandgut auseinander zu ziehen, dass Ziel: ablöschen der übrigen Brand- und Glutnester. Zu diesem Zeitpunkt waren Kräfte der Berufsfeuerwehren Gera und Plauen, als auch die Feuerwehr Pausa mit im Einsatz. Gelöscht werden konnte nur unter schwerem Atemschutz. Zur Ablösung der zum Teil über 12 Stunden eingesetzten Feuerwehrkräfte trafen am Abend des 19.03.2026 Einsatzkräfte aus dem Saale-Orla-Kreis ein. Weiterhin bestand am 20.03.2026 noch immer Gefahr durch den aufsteigenden Brandrauch. Die Einsatzkräfte bekämpften man mit zwei Wasserwerfern die übrig gebliebenen Glutnester. Um bessere Löscherfolge zu erzielen wurde Löschschaum eingesetzt, welcher dem Brand den Sauerstoff entziehen soll. Das mutmaßlich kontaminierte Löschwasser wurde kontinuierlich von einer Fachfirma aufgefangen und abgepumpt um mögliche Umweltschäden so gering wie möglich zu halten. Am Mittag konnte die Warnung vor dem Brandrauch aufgehoben werden. Gegen 14:00 Uhr des 20.03.2026 kam die Meldung: „Feuer aus“. Die Bilanz des Großbrandes: über 15 beteiligte Feuerwehren, THW und Verpflegungszüge sowie private Bauunternehmen, mehr als 180 Einsatzkräfte und eine Einsatzzeit von über 48 Stunden.

Stützpunkt Feuerwehr Zeulenroda-Triebes
Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Zeulenroda-Triebes
Mi, 25. März 2026

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